Die Kapelle im Haus der Kirche

Ein Ort der Kraft, der Stille und des Gebetes

Wir heißen Sie willkommen in unserer Kapelle. Sie lädt ein zur Entspannung, Ruhe und Andacht in unserem oft so hektischen Alltag. Gerade im täglichen Stress ermöglichen wir Ihnen hier einen Moment des Innehaltens und Sich Sammelns, zu meditieren ein stilles Gebet zu sprechen oder einfach durchzuatmen. Selbstverständlich ist dies auch der richtige Ort, um Gottesdienste oder Andachten durchzuführen. 
 

Der Raum

Die Kapelle wurde mit dem Umbau der Tagungsstätte in der Zeit vom 1995 bis 1997 neu gestaltet. Die Umgestaltung erfolgte nach den architektonischen Vorgaben und Plänen von Kirchenbaudirektor Horst Wein. Die Kapelle vermittelt den Eindruck von Moderne und führt in eine Welt, die dem Besucher aus der Arbeitswelt industrieller Gebäude vertraut ist.
 

Die Fenster

Mit der Gestaltung der Glasfenster hat Johannes Hewel (1947 bis 2009) ein facettenreiches Werk geschaffen. Der Leitgedanke des Glaskünstlers hierbei war die ‚Kommunikation‘. Die Motive sind geschaffen für einen Ort, an dem Begegnung von Menschen mit Gottes Wirklichkeit das oberste Thema ist. Bei der Gestaltung der Motive arbeitete Hewel mit sehr unterschiedlichen Techniken: Malerei in Siebdruck, Airbrush eingebrannt, Mattierung und plastische Ausarbeitung durch Sandstrahl. Durch die sich ändernden Lichtverhältnisse sind die Motive immer wieder neu zu entdecken. Als besonderes Highlight beim Betreten der Kapelle wird oft das Fenster in der Nische auf der linken Seite der Altarwand genannt – tiefblau gefärbtes Glas, mundgeblasen mit Bleiruten in der Technik mittelalterlicher Glasfenster. 
 
 

Die Orgel

Seit Oktober 2001 wird in der Kapelle mit einer von Johannes Hewel gestalteten Orgel ein besonderer Akzent gesetzt. Die Orgel wurde vom Orgelbeauftragten der badischen Landeskirche, Dr. Martin Kares, entwickelt und der Waldkircher Orgelbau Jäger & Brommer hat dies entsprechend umgesetzt.
 

Der Glockenstuhl

Der in der Wand eingesetzte Glockenstuhl mit der Erinnerung an die Kirchenunion in Baden von 1821 und die Aufforderung Jesu, in diesem Haus sein Wort bestimmend sein zu lassen.
 

Das Standkreuz

Es knüpft an die Geschichte und Tradition des Gesamthauses an. Das Kruzifix (ein Werk aus dem Jahr 1956 vom Bildhauer Johannes Hamolka), möglicherweise noch aus dem ursprünglichen ‚Haus Charlottenruhe‘, hatte schon in der allerersten Kapelle an der Altarwand gehangen.
 

Der Engel über der Empore

Der Engel wurde ebenfalls vom Bildhauer Emil Johannes Hamolka (1925 – 2010) im Jahre 1972 für die frühere Kapelle geschaffen.
 

Die Inschrift über der Kapellentür

Sie soll die Besucher willkommen heißen. Es ist das Wort für den Sonntag, an dem die Kapelle im Januar 1997 wieder eingeweiht wurde, des Propheten Jesaja ‚… die Herrlichkeit des Herrn geht auf über Dir.‘.